Freitag, 26.09.12, der letzte Tag

Heute war leider mein letzter Tag.

Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde so früh aufzustehen und  den Sonnenaufgang mitzubekommen. Bestimmt werde ich es auch morgens vermissen den Hauptbahnhof zu erleben (Morgens (5.00-6.00) wird dort immer Jazz-Musik gespielt, unter den Boxen legen sich dann die Obdachlosen hin und schlafen zu der Musik).

Um ehrlich zu sein, dachte ich gestern noch, dass der Tag heute traurig und bedrückt wird. Jedoch der Tag war ein voller Erfolg, schon als wir in den Eingangsbereich kamen wurden wir lachend und mit Freude empfangen, wir alle lachten und waren gut drauf. An meinen Arbeitsplatz war auch eine echt gute Stimmung, von den 13 Leuten die sonst da waren hatten 9 frei, so waren nur Robert und Hartmut, Mark, Josef und ich noch da. Heute sollte eigentlich der Flieger vom Sultan einen Testflug machen, denn das Triebwerk und das fertige Fahrwerk musste noch getestet werden. Damit der Testflug heute in der Spätschicht gemacht werden kann, musste noch Druck auf die Hydraulik des Flugzeuges gepumpt werden und sie musste noch getestet werden. Anschließend mussten die Computersysteme vorbereitet werden, die Werkzeuge weg- und ausgeräumt und anschließend in die Werkzeugausgaben, die auf dem gesamten Gelände verteilt sind, zurückgebracht werden.

Da dies aber nur kleine Sachen sind und dass sehr schnell erledigt ist, wenn alle mit anpacken, waren wir bereits kurz nach der Frühstückspause mit allem fertig. Ein Mitarbeiter (Namen will ich nicht sagen) ließ mich sogar die Hebebühne fahren, obwohl dies eigentlich ohne einen Führerschein nicht erlaubt ist. Die Restliche Zeit haben wir dann geredet oder sie haben mir nochmal etwas erklärt. Um 11.30 machte ich dann Schluss und verabschiedete mich von allen Leuten. Es war aber keine traurige Verabschiedung, sondern eine fröhliche, wir gaben uns alle die Hand und lachten uns fröhlich lächelnd an.

Nun kam der etwas traurigere Teil des Praktikums, ich zog mich um und räumte meinen Spint aus, anschließend hebte ich mein Guthaben von meiner Kantinenkarte ab. Um 13.15 trafen sich alle Praktikanten, die diese Woche ihr Praktikum beendeten, und erzählten sich wie es war. Ich habe bei den Praktikanten auch ein paar neue Freunde gefunden. Wir fragten Frau Harms noch ein paar Fragen, die in den zwei Wochen aufgekommen sind und verabschiedeten uns nun auch von ihr.

Am Eingangsbereich, wo wir bereits mit Freuden heute morgen empfangen wurden verabschiedeten wir uns auch. Sie schenkten uns (obwohl dass eigentlich wegen der Sicherheit absolut verboten ist) unsere Besucherausweise (Lale, Justin, Steven und mir) , die wir eigentlich beim Auschecken abgegeben werden müssten.

Wir nahmen den nächsten Bus und fuhren nach Hause.

Das war mein Praktikum 2014 bei der Lufthansa-Basis in Hamburg.

Ich empfehle es jeden mit Freude weiter, der einmal in einer riesen Firma mit einen sehr ausgeklüggelten Sicherheitssystem arbeiten möchte. Generell aber auch jeden, der sich bisher nur für Automotoren interessiert hat, kann dort seine Leidenschaften für Motoren ausleben. Außerdem sollte jeder, der sich für Schweißen, Schrauben, Lackieren sowie generell für Metall und seinen Fähigkeiten interessiert, einen Blick in die Lufthansa Technik zu werfen.

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Donnerstag, 25.09.14.

Heute war leider mein vorletzter Tag. Der Morgen fing ganz normal an, wir nahmen die Regionalbahn in Pinneberg, fuhren vom Hauptbahnhof dann mit der U-Bahn und dem Bus anschließend zur Haltestelle „Lufthansa (Haupteingang)“. Da wir uns beeilten und nicht am Hauptbahnhof zu Mc’Donalds gingen waren wir diesmal schon um 6.15 in der Lufthansa-Basis.

In meiner Arbeitszeit wollten wir heute eigentlich das Fahrwerk vom Sultan reparieren, denn der Stoßdämpfer war kaputt. Ein Fahrwerk federt aber nicht wie beim Auto oder Fahrrad mit einen mechanischen Stoßdämpfer sondern mit mit einem hydraulischen Stoßdämpfer gedämpft. Bei einen Hydraulischen Fahrwerk wird beim Zusammenpressen Öl in einen Zwischenraum gepresst, in diesem Zwischenraum ist ein Gas (beim Flugzeug Stickstoff, kann aber grundsätzlich bei anderen Stoßdämpfern ein anderes Gas sein), das Gas wird, wenn nun das Öl hineingepresst wird zusammengedrückt, es entsteht ein Druck. Beim Auseinanderziehen wird das Öl zurückgezogen, so kommt das Gas in wieder auf sein vorheriges Volumen. Bei dem Stoßdämpfer waren aber die Dichtungsringe (oder nur einer, dass kann man nicht wissen) kaputt, weshalb aus dem Stoßdämpfer unten  Öl ausläuft. Das Öl ist sehr Umweltbelastend und ebenfalls kann es auch sehr teuer und gefährlich werden wenn ein Fahrwerk zusammenbricht, weil es nicht den Aufprall abdämpfen konnte. Weshalb dies unbedingt repariert werden musste. Die Spät und Nachtschichte hatte schon den inneren Bolzen/Stab (welcher innen hohl ist) aus dem äußeren herausgezogen. Wir hatten aber keine neuen Dichtungsringe, dass bedeutete wir hatten alle nichts zu Arbeiten, denn die Dichtungsringe mussten erstmal aus dem Lager bestellt werden. Bedauerliche Weise waren zwei Ringe auch nicht im Lager vorhanden und mussten aus dem Lager von der Station in Seattle aus geliefert werden.

Heute befasste sich Robert mit mir, er erklärte mir wie ein hydraulischer Stoßdämpfer funktioniert und zeige mir ganz genau die Halle. Ich habe ihn gefragt warum er überhaupt zur Arbeit kommt wenn es wirklich so gut wie gar nichts zu Arbeiten gibt. Er erzählte mir das ihn das ziemlich egal ist, ob es etwas zu Arbeiten gibt. Er wird ja eh bezahlt und ob er jetzt wirklich arbeitet oder nicht ist dabei für ihn vom Gehalt aus betrachtet bedeutungslos. Wenn er sich aber frei nimmt wird er für diesen Tag nicht bezahlt. Nichts desto Trotz mag er Tage lieber wo sie viel zu tun habe, denn 7 Stunden nichts tun und Kaffe trinken macht auf Dauer auch nicht Spaß.

Wenn die Nacht- und Spätschicht es bis morgen schafft das Fahrwerk zu reparieren wird ein Testflug geflogen, vielleicht wenn ich ganz viel Glück habe darf ich mitfliegen. Das wäre echt cool.

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Dienstag, 23.09.14

Heute war der 2. Tag in meiner Abteilung,

Ich freute mich heute sehr auf den Tag, denn irgendwie muss ich schon zugeben, dass ich das Arbeiten an den Motoren weitaus spannender und interessanter finde als das Warten eines Flugzeuges. Da die Spätschicht bereits gestern den reparierten Motor gegen den geleasten Motor ausgetauscht hatte, konnten wir schon mit einen weiteren Schritt fortführen. Wir mussten die ganzen Kabel wie der Kraftstoffschlauch oder die Hydraulik verbinden. Dies war sehr aufwendig und ich konnte leider nicht mithelfen, denn ich kenne mich (noch) nicht richtig mit sowas aus und sie dürfen mich auch offiziell nicht an diesem Flugzeug arbeiten lassen, da ich keine Lizenz für dieses Flugzeug habe (jeder Mitarbeiter der an einen jeweiligen Flugzeugtyp arbeiten möchte muss erst dafür geschult werden), oder gar eine Ausbildung (als Flugzeugmechaniker) abolviert habe. Ich und Robert kümmerten uns um den Öltank, der aufgefüllt werden musste. Wir holten ein Ölkanister aus der Lufthansafliegerwartungshalle. Ich fragte ihn warum es eine Halle gibt, wo extra nur  Lufthansa Flugzeuge gewartet werden. Er meinte, ab 11 Uhr werden über Nacht die Flugzeuge gewartet die Tagsüber eigentlich noch Fliegen könnten aber wegen der Nachtruhe die Nacht hier in Hamburg stehen müssen.

In der Halle holten wir den Kanister und füllten ihn auch direkt dann dort auf. Im groben Ganzen haben wir, beziehungsweise ich, den Vormittag nicht sehr viel gemacht. Am Nachmittag durfte ich wieder helfen. Nachdem wir alle Verbindungen vom Flugzeug zum Motor/Triebwerk angebracht haben und die Nachkontrolleure (diese Leute kontrollieren am Ende des Auftrags nochmal alles durch, ob alles in Ordnung ist, denn es kann ja immer mal passieren, dass einer eine Schraube vergisst oder etwas nicht richtig befestigt weil er mit etwas anderen beschäftigt gewesen war) ihre Kontrollen gemacht haben mussten wir wieder die Verkleidung anbringen. Dies war ebenfalls eine nicht leichte Arbeit. Ein Verkleidungsstück wiegt um die 100-200 Kilogramm. So packte jeder an und wir hatten die Teile nach einer Stunde angebracht.

Nun war Mittagspause. Ich wollte aber endlich wissen wie so ein Triebwerk funktioniert. Ich fragte also meine Betreuer. Er ging mit mir anschließend nach der Pause das ganze Triebwerk ab, er erklärte mir wie ein Kolbenmotor und ein Propellermotor (so nenne ich das jetzt einfach mal) mit einer Dauerbrennkammer funktioniert. Mir wurde auch gezeigt, wie ein Triebwerk läuft, welche Arten es gibt und was für Besonderheiten ein Triebwerk so eingebaut hat. Ich musste als ich es verstanden hatte lachen, denn ein Triebwerk ist aufgebaut, wie ein Sprichwort es so schön sagt, „gerade zu simple wie genial.“

Ich werde euch das alles aber extra auf einer Seite erklären, denn in den Tagesberichten geht es ja darum was ich erlebt habe und nicht, darum dass ich euch beweise was ich gelernt habe.

Nach der genauen Erklärung räumten wir unseren Platz auf, das heißt:

-Jedes Werkzeug suchen, welches wir aus dem Werkzeugschrank geholt haben und dann anschließend einsortieren.

-Werkzeuge und Werkzeugschränke, die wir extra aus der Werkzeugausgabe geholt haben zurückbringen.

-Ölflecken und und andere Verschmutzungen die an dem Boden haften sauber entfernen.

Um 13.00 waren wir damit fertig. Wir machte schon früher Schluss und gingen in den Pausenraum, denn ein Mitarbeiter wechselte nach Frankfurt zur Lufthansa-Basis und gab eine Runde Kaffe und Kuchen aus. Wir redeten und lachten, er kannte mich eigentlich gar nicht, war aber trotzdem sehr nett zu mir.

Ehe ich mich versah war es 14.15, die Frühschicht endete nun, alle verabschiedeten sich von ihm und gingen, ich bekam auch schon Schluss.

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Montag, 22.09.14

Heute begann meine zweite Woche von meinen Praktikum.

Heute nahm ich extra eine Bahn früher, damit ich pünktlich angezogen um 6.55 vor der Flugzeughalle der VIP Flugzeuge stand. Ich ging zu dem Büroarbeiter, den mir Herr Markward vorgestellt hat. Er begrüßte mich und fuhr mich direkt auf das Vorfeld, wo gerade die frisch gelandetet Maschiene vom Sultan von Brunei stand. Er stellte mich seinen Mitarbeitern vor, und übergab mich denen. Herr Heuer weiste mich ein wie für heute der Plan steht:

1. Die Maschine muss in die Halle gefahren werden.

2. Essen, Abwasser, Trinkwasser/Leitungswasser und so weiter muss entleert/entladen werden.

3.Das Triebwerk wo der Motor ausgewechselt wird aufschrauben und versuchen für die Spätschicht so viel Arbeit wie möglich zu erledigen.

Die Maschiene wurde mit einen Schlepper in die Halle hinein gefahren, ich durfte mit in der Fahrerkabine sein, dass war wirklich echt unglaubllich zu sehen wie so ein kleines Auto, kleiner als ein Polo ein so großes Flugzeug zieht. Mir wurde gesagt, dass dieses kleine Auto 22 Tonnen wiegt und bis zu 220 Tonnen schleppen kann.

Nachdem wir das Flugzeug in die Halle gezogen haben, wurden alle Mittel entladen, die nicht während des Aufenthalts auf Board bleiben könnten, wie Trinkwasser/Leitungswasser, Abwasser u.s.w.

Ich durfte bei diesen Prozessen nicht dabei sein, ich half nämlich schon dabei die Verkleidung des Triebwerkes abzumontieren, denn der Flieger war hier gelandet, weil ein Triebwerk hier repariert wurde und er mit einen geleasten Motor in der Wartungszeit flog. Jetzt sollte der geleaste Motor gegen den reparierten Motor ausgetauscht werden.

Den restlichen Tag schafften wir nicht mehr als die Verkleidung abzunehmen und den neuen gewarteten Motor aus der Nebenhalle herauszuschieben.

Für den ersten Tag bin ich sehr zufrieden, leider durfte ich nicht sehr viel mitmachen, sondern eher an der Seite stehen und zugucken, dafür habe ich aber gemerkt, dass hier wesentlich mehr Abwechslung ist als bei den Flugzeugbauern.

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Freitag, 19.09.14.

Heute war der letzte Tag in meiner Abteilung, denn ich wechsel ja Montag in die VIP-Flugzeughalle. Mir fiel auf ,dass was meine Abteilung angeht ich ziemlich Glück hatte. Ich arbeite beide Wochen in Flugzeughallen an Flugzeugen, andere Praktikanten sind nicht einmal eine Woche in einer Flugzeughalle.

Mein Tag begann ganz normal, ich ging in Roberts Büro und fragte wem ich helfen dufte/konnte. Er meinte ich soll wieder runter gehen zu den Treibwerkhaltern gehen. Ulf, mein Leiter, hatte aber heute frei und war deshalb nicht da. Sein Kollege Nils nahm mich aber in Betreuung. Wir putzen und lackierten diesmal die Metallteile die ich mit Ulf ausgeschraubt hatte. Das war zwar nicht so schwer und anstrengt wie das Ausschrauben, dafür brauchte man aber sehr viel Geduld. An den Teilen klebte nämlich ein Kleberfüllmittelgemisch, der das Aluminium vor Kerosion (Rost) schützen tut. Heute war der Tag besonders lustig, denn Silke hatte Geburtstag und er gab Kaffe (im Pausenraum) aus. Sonst hatte ich über den Tag verteilt immer ein paar Müdigkeitsanfälle (weil ich immer sehr früh aufstehen müsste), an den Tag trank ich aber um die sechs Tassen Kaffe und war deswegen gar nicht Müde. Nils und Adam und Alex die mit mir oder an den anderen Triebwerkhaltern arbeiteten redeten auch viel mehr mit mir als sonst. Der Tag verging sehr schnell. Nach der Mittagspause zeigte mir Herr Markward noch meine neue Abteilung, wo ich Montag hingehen sollte. Nachdem er mir die Abteilung gezeigt hatte durfte ich gehen.

Der Tag verging echt schnell, und mich überrascht es auch wie schnell die eine Woche vorüber ging

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Donnerstag, 18.09.14

Heute war mein Tag ganz anders als die vorherigen, sonst war ich den ganzen lieben Tag in der Halle und half Ulf oder Axel bei ihren Aufgaben, die meistens etwas mit Fest- und oder Abschrauben und ein bisschen mit Bohren zu tun hatten. Heute kam ich um 7.00 in die Halle und ging zu Ulf um ihn wieder bei den Triebwerkhaltern zu helfen, Ulf war aber nicht auffindbar. Ich fragte mich bei den anderen Mitarbeitern durch, jedoch wusste keiner wo er sein könnte. Nach einer guten halben Stunde kam Ulf zu seinen/meinen/unseren Arbeitsplatz, er war drüben in der anderen Halle gewesen, weil er ein Teil bestellen musste. Wir arbeiteten weiter an den Triebwerkshaltern rum. Nach meiner Mittagspause fuhren wir in die Galvanabteilung (dort werden die Bleche beschichtet und vor Korosion vorgebeugt), weil ein Teil nicht richtig und vollständig getestet worden war. Das Gelände der Lufthansa-Basis ist sehr groß, so mussten wir die Abteilung erstmal suchen: Wir fuhren eine gute halbe Stunde über das Gelände. Auf dem Rückweg zeigte er mir noch den Airbus 380. Diese Flugzeug ist so groß es sprengte meine Vorstellung davon wie groß ein Flugzeug sein kann. Dieser Airbus brauchte zum Beispiel den Liegeplatz von 3-4 kleinen (privat) Flugzeugen.

Heute bekam ich um 13.50 Schluss, da Ulf um 14.00 Schichtende hatte.

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Mittwoch, 17.09.14

Heute war mein 3. Tag,

Um 6.30 stand ich mit Steven und Justin und noch einen anderen Praktikanten vor dem Eingang der Lufthansa-Basis, damit wir noch genug Zeit hatten um uns Umzuziehen. Der Tag heute ähnelte dem Gestern sehr, bloß heute arbeitete ich nicht bei Axel und Silke, sondern bei Ulf und Bob (ich bin mir nicht sicher ob er (Bob) so mit Vornamen heißt, auf jeden Fall nennen ihn alle so) die beiden sind für die Triebwerkhalter (die Treibwerkhalter sind um es kurz zu sagen die Verbindungstücke, die die Triebwerke amit den Flügeln verbinden) zuständig, weshalb ich dann dort mitschraubte, das unterscheidete sich nicht großartig von der Arbeit vom Vortag, wo ich mit Axel und Silke an den Flügeln schraubte. Denn ein Flugzeug besteht aus einem Grundgerüst, dies ist grundsätzlich gleich aufgebaut, so das mir das Schrauben an den Triebwerkhaltern nicht besonders schwer fiel. Ulf und Bob sind sehr lustig drauf, sie machen ab und zu ein paar Späße und faxen immer wenn es passt.

Der Tag heute verging sehr schnell und ich freue mich schon auf morgen.

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Montag, 15.9.14

Heute war mein erster Praktikumstag,

Da ich um 7.30 da sein sollte, musste ich schon um 4.15 morgens aufstehen, denn mein Bus fuhr schon um 5.37. Ich traf mich auf den Weg noch mit Steven und Justin, welche ebenfalls auch ein Praktikum bei der Lufthansa absolvieren. Um 6.20 trafen wir dann am Eingangsbereich der Lufthansa ein. Nachdem wir unseren Personalausweis vorgezeigt hatten, bekamen wir einen Firmenpass, womit wir Zugang zu den Umkleiden bekamen. Als alle Praktikanten ihren Firmenpass erhalten hatten zeigte uns Frau Margit Harms das Gelände, zuerst gingen wir in die Kleiderkammer wo jeder einen „Blau-Mann“ zugeteilt bekam. Nun ging es in den Lehrsaal, wo wir ein paar Anweisungen und Informationen bekamen, alle Praktikanten mussten dort dann eine schriftliche Einverständnis unterschreiben, dass wir uns stets an die Regeln und Anweisungen von Lufthansa halten. Mit der Zeit bekam ich ein bisschen Angst, dass hier alle spießig sind und mir das Praktikum nicht sehr viel Spaß machen wird. Nachdem wir alles geklärt hatten und keine Fragen mehr offen waren, führte uns Frau Harms zu unseren jeweils zugeteilten Abteilungsleiter, wo wir in seiner Abteilung die Woche über lernen und helfen durften. Mein Betreuer, der Herr Rolf Schwannecke, war aber leider nicht da (Urlaub), sein stellvertretender Mitarbeiter nahm mich dann aber in Betreuung, da er aber nicht gewusst hatte, dass ich komme hatte er keine Aufgaben für mich. Er gab mir ersteinmal eine Führung über das gesamte Lufthansagebiet. Wir kamen schließlich bei den Flugzeugwartungshallen an, wo er mich den Herrn Philliph übergab. Herr Philliph zeigte mir dann ein ganz besonderes Flugzeug, die Sofia (mehr dazu unter Projekt Sofia). Als er mir dann sagte, dass wir dort Arbeiten werden war ich überfröhlich. Bis zur Mittagspause half ich ihm dann dabei Schienen im Flugzeug zu verlegen. Nach der Mittagspause haben wir weiter gemacht. Um 14.00 durfte ich gehen, da aber Justin und Steven noch bis 15.00 Schicht hatten, habe ich noch meine Zeit auf dem Gelände bis ca. 15.00 verbracht.

Im Groben und Ganzen wusste/weiß ich immer noch nicht wie ich meinen Arbeitsplatz und meinen Chef/Betreuer einschätzen soll. Ich schaffe dass aber schon die nächsten Tage, wenn ich den Betrieb so ein bisschen kennengelernt habe.

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